{"id":982,"date":"2016-05-09T10:44:50","date_gmt":"2016-05-09T08:44:50","guid":{"rendered":"https:\/\/discountlens.de\/blog\/?p=982"},"modified":"2016-05-10T11:39:00","modified_gmt":"2016-05-10T09:39:00","slug":"bei-ihr-gibt-es-was-auf-die-augen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/discountlens.de\/blog\/bei-ihr-gibt-es-was-auf-die-augen\/","title":{"rendered":"Bei ihr gibt es was auf die Augen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-987 alignleft\" src=\"http:\/\/www.discountlens.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/frau_urbach-281x300.jpg\" alt=\"frau_urbach\" width=\"281\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/discountlens.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/frau_urbach-281x300.jpg 281w, https:\/\/discountlens.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/frau_urbach.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 281px) 100vw, 281px\" \/><\/p>\n<p>Jacqueline Urbach ist eine Pionierin bei der Entwicklung von weichen und farbigen Kontaktlinsen. Nach einer Unternehmer-Karriere in den USA kehrte sie in die Schweiz zur&uuml;ck. Seit zehn Jahren betreibt sie in D&uuml;bendorf einen Online-Shop f&uuml;r Kontaktlinsen.<\/p>\n<p>In Kalifornien t&uuml;ftelte Jacqueline Urbach einst am richtigen Glamour f&uuml;r die Augen ihrer Kunden. Ihr eigenes Auftreten umgibt auch heute ein glamour&ouml;ser Charme. Ab den 1960ern entwickelte sie die ersten farbigen Kontaktlinsen und verhalf so Hollywood-Legenden wie Omar Sharif zu jenem ausdrucksvollen Augenaufschlag, den die Studiobosse auf die Leinwand bringen wollten. Urbachs Kontaktlinsenfirma, 1958 gegr&uuml;ndet, befand sich damals in Los Angeles, unweit der Paramount Studios, im Herzen der Filmindustrie<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Online-Shop f&uuml;r Linsen<br \/>\n<\/strong>Heute ist die gelernte Optikerin immer noch im Linsengesch&auml;ft t&auml;tig, wenn auch nicht mehr in Amerika. Oberhalb der D&uuml;bendorfer Feuerwache an der Neugutstrasse betreibt sie mit ihrem Sohn Steven Urbach den Online-Shop discountlens.ch. In den Regalreihen des Lagers stapeln sich zigtausend Schachteln mit Kontaktlinsen aller Art: Tages- und Monatslinsen, aber auch die auf Urbachs Patent zur&uuml;ckgehendenfarbigen Linsen sowie Pflegemittel und Zubeh&ouml;r. &laquo;Wir versenden t&auml;glich 500 bis 800 Pakete &raquo;, sagt Urbach. &laquo;Unser Rekord liegt bei 1600 Paketen am Tag.&raquo; Im Jahr 2004 war ihr Sohn auf die Idee zur Einrichtung des Web-Shops gekommen. Zu dieser Zeit f&uuml;hrte er noch das am Z&uuml;rcher L&ouml;wenplatz liegende Kontaktlinseninstitut, das Urbach schon Jahre vor ihrer R&uuml;ckkehr aus den USA 1979 er&ouml;ffnet hatte. Das station&auml;re Gesch&auml;ft verzeichnete in den fr&uuml;hen 2000er Jahren stetig sinkende Ums&auml;tze. Viele Kunden liessen sich zwar im Laden beraten, bestellten aber mehr und mehr im Internet. Urbach beschloss, ins Gesch&auml;ftsleben zur&uuml;ckzukehren und ihren Sohn beim Aufbau wie bei der Optimierung des Online-Business zu unterst&uuml;tzen. &laquo;Meine Hauptaufgabe besteht darin, neue Ideen zu entwickeln, wie wir den Shop noch kundenfreundlicher und effizienter gestalten k&ouml;nnen&raquo;, sagt sie.&laquo;Useability&raquo; heisst ihre Maxime&ndash; also die kundengerechte Bedienbarkeit des Web-Auftritts. Um diesem Anspruch zu gen&uuml;gen, setzt sich Urbach fast t&auml;glich mit ihrer Web-Designerin und den Mitarbeitern vom Kundendienst zusammen. &laquo;Wir analysieren, was gut und was schlecht gelaufen ist, und &uuml;berlegen uns, wie wir Misserfolge zuk&uuml;nftig vermeiden und Erfolge weiter ausbauen k&ouml;nnen&raquo;, sagt Urbach.<\/p>\n<p><strong>Lieferung in acht L&auml;nder<br \/>\n<\/strong>Inzwischen ist discountlens.ch Marktf&uuml;hrer beim Vertrieb von Kontaktlinsen in der Schweiz. Dar&uuml;ber hinaus liefert das Unternehmen auch nach Deutschland, &Ouml;sterreich, England, Irland, Spanien, Frankreich und Italien.&laquo;55 Prozent des Umsatzes generieren wir in der Schweiz&raquo;, sagt sie. Einer der massgeblichen Umsatztreiber ist f&uuml;r Urbach eine Mitgift aus ihrer &uuml;ber 20-j&auml;hrigen Unternehmert&auml;tigkeit in den USA: &laquo;Meine Grossz&uuml;gigkeit ist amerikanisch gepr&auml;gt.&raquo; Man m&uuml;sse den Kunden mehr bieten, als sie erwarten. So h&auml;lt Urbachihre Mitarbeiter an, bei Reklamationen so unb&uuml;rokratisch wie m&ouml;glich zu verfahren. Seit Kurzem k&ouml;nnen Kunden zudem ihre bisherigen Kontaktlinsen bei Rezept&auml;nderung gratis umtauschen.<\/p>\n<p><strong>Hungrig nach Erfolg<br \/>\n<\/strong>Was Urbach ebenfalls in den USA gelernt hat, ist ein unerschrockener Umgang mit eigenen Misserfolgen (siehe Box).&laquo;Perseverance&raquo; nennt sie diese Haltung auf Englisch: Durchhaltewille. &laquo;Das ist das Einzige, was Erfolg im Leben verspricht&raquo;, sagt sie. Dass man in Amerika leichter eine unternehmerische Karriere machen k&ouml;nne als in der Schweiz &ndash; daran glaubt Urbach nicht: &laquo;Es h&auml;ngt nur von der Person ab, egal wo. Man muss hungrig sein nach Erfolg.&raquo; Von dieser &laquo;Stehaufmentalit&auml;t&raquo; ist auch die Personalpolitik gekennzeichnet. Ein Grossteil der rund 30 Mitarbeiter ist &uuml;ber 45 Jahre alt. &laquo;Diese Leute sind einfach besser und unkomplizierter&raquo;, ist Urbach &uuml;berzeugt. Die meisten Angestellten sind Frauen, denen sie einen Wiedereinstieg ins Berufsleben erm&ouml;glicht hat. &laquo;Ich habe allen eine Teilzeitbesch&auml;ftigung angeboten, damit sie ihren anderen Verpflichtungen nachkommen k&ouml;nnen.&raquo; Der Vorteil: Sie kommen hoch motiviert zur Arbeit. &laquo;In all den Jahren haben wir praktisch keinen Stellenwechsel gehabt, die meisten sind von Anfang an dabei&raquo;, sagt Urbach.<\/p>\n<p><strong>Amazon als Vorbild<br \/>\n<\/strong>Um die Marktf&uuml;hrerschaft zu halten, muss sich discountlens.ch laufend weiterentwickeln. Zus&auml;tzlich zu Bonusprogrammen und einem regelm&auml;ssigen Newsletter erw&auml;gt das Unternehmen nun die Einf&uuml;hrung von &laquo;Same-Day-Delivery&raquo; als Lieferungsoption: Nach dem Vorbild von Amazon sollen Waren zuk&uuml;nftig am selben Tag zugestellt werden k&ouml;nnen. Dazu startet das Unternehmen in K&uuml;rze ein Pilotprojekt mit Velokurieren in Z&uuml;rich. &laquo;Unsere P&auml;ckchen sind sehr klein und eignen sich gut f&uuml;r einen solchen Transport&raquo;, so Urbach. Die meisten ihrer Konkurrenten sind selber keine Fachanbieter f&uuml;r Kontaktlinsen, sondern Agenturen, die mit Grossverteilern zusammenarbeiten, oder Warenh&auml;user, die ein kleines Segment an Linsen im Programm haben. &laquo;Unser Vorteil ist, dass wir aus der Optikerbranche kommen.&raquo; Dies schaffe Vertrauen. Als Hauptaufgabe sieht es Urbach denn auch, neue Kunden zu akquirieren. &laquo;Nur 15 Prozent der Linsentr&auml;ger bestellen &uuml;ber das Internet&raquo;, sagt Urbach. Viele bef&uuml;rchten, sie w&uuml;rden keine Originalprodukte bekommen, oder sorgen sich um die Gesundheit ihrer Augen. Kooperation mit Optikern um diesen Leuten die Vorbehalte zu nehmen, kooperiert Urbach seit zwei Jahren mit 25 station&auml;ren Optikern. &laquo;&Uuml;ber viele Jahre waren wir f&uuml;r sie ein rotes Tuch, weil wir die Linsen g&uuml;nstiger anbieten k&ouml;nnen&raquo;, sagt Urbach. Die Optiker w&uuml;rden aber von einer Zusammenarbeit mit discountlens.ch profitieren, weil sie mit jedem Online-Kunden auch einen Brillentr&auml;ger gewinnen. Der Markt bleibt auch in Zukunft anspruchsvoll. Das ist f&uuml;r Jacqueline Urbach aber kein Grund, sich zur Ruhe zu setzen und ein beschauliches Seniorenleben zu f&uuml;hren: &laquo;Hier im Gesch&auml;ft muss ich mich immer wieder mit Neuem auseinandersetzen. Das ist mein Lebenselixier.&raquo;<\/p>\n<p><span style=\"color: #3366ff;\">&laquo;Durchhaltewille,das ist das Einzige,was Erfolg im Leben verspricht.&raquo;<br \/>\n<\/span><em>Jacqueline Urbach<br \/>\n<\/em><em>Inhaberin <span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"color: #3366ff; text-decoration: underline;\"><a style=\"color: #3366ff; text-decoration: underline;\" href=\"https:\/\/www.discountlens.de\/de\/\">discountlens.<\/a>de<\/span><\/span><\/em><\/p>\n<p><strong>Start-up mit Kontaktlinsen<br \/>\n<\/strong>Mit 24 Jahren geht Jacqueline Urbach nach einer abgeschlossenen Optikerlehre in die USA. 1958 gr&uuml;ndet sie in Los Angeles ihre erste Kontaktlinsenfirma: die Urbach Optical Company. Dort entwickelt sie ein neues Herstellungsverfahren und Materialien f&uuml;r Farblinsen, das sie 1968 patentieren liess. Das gr&ouml;ssere Verkaufspotenzial versprechen allerdings die in dieser Zeit aufkommenden weichen Kontaktlinsen. Urbach beginnt daraufhin, weiches Linsenmaterial zu entwickeln. Nach dessen Patentierung unterstellt die Food and- Drug-Administration die weichen Kontaktlinsen dem Medizinalgesetz, sodass fortan die gleichen Auflagen wie bei der Einf&uuml;hrung eines neuen Medikaments gelten. Nach zwei Anl&auml;ufen erh&auml;lt Urbach Optical die Erlaubnis, weiche Linsen an ausgew&auml;hlte Kunden zu verkaufen. Finanziell geschw&auml;cht, verkauft Urbach ihre Firma 1974 an die Tool Research Engineering. Ein zuvor ausgehandelter Arbeitsvertrag mit Umsatzprovision platzt.1979 kehrt Urbach in die Schweiz zur&uuml;ck, wo sie die Leitung des 1968 von ihr am Z&uuml;rcher L&ouml;wenplatz gegr&uuml;ndeten Kontaktlinseninstituts &uuml;bernimmt.1998 &uuml;bergibt sie das Institut an ihren Sohn Steven, der es bis zur Gr&uuml;ndung des Online-Shops discountlens.de leitet.<\/p>\n<p>Zeitungsartikel von J&ouml;rg Marquardt: &#8220;Bei ihr gibt es was auf die Augen&#8220; , <em>Z&uuml;rcher Oberl&auml;nder 04.05.2016<\/em><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.discountlens.de\/de\/\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"color: #3366ff; text-decoration: underline;\">Jetzt Kontaktlinsen bestellen <\/span><\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jacqueline Urbach ist eine Pionierin bei der Entwicklung von weichen und farbigen Kontaktlinsen. Nach einer Unternehmer-Karriere in den USA kehrte sie in die Schweiz zur&uuml;ck. 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